Die Seuchenfolge

Folge 124 beginnt mit einer Stimmung, die so tief am Boden ist, dass selbst ein Pinguin vor Traurigkeit umdrehen würde. Die Männergrippe hat unsere Hosts fest im Griff, doch Husten und Schnupfen halten sie nicht davon ab, die wichtigen Fragen des Lebens zu klären – auch wenn die Nase läuft.

Steffen berichtet ausführlich von seinem Trip in die USA – zwischen cleveren Einreise-Hacks via App und fragwürdigen Ausrufen am Flughafen, die man besser nicht laut sagt.

Las Vegas, die Stadt der Sünde: Von Sauerstoff in Casinos, Roulette-Strategien, die erst gewinnen und dann verlieren, bis hin zum mysteriösen Verschwinden eines Personalausweises.

Boris erzählt von seinem Ausflug in eine Wikingerkneipe, bei dem er zwar nicht der Fahrer war, aber trotzdem Parkplätze suchte und Flaschenbier genoss.

Der Grand Canyon von oben: Warum man sich in einer Propellermaschine sicherer fühlen kann als im Jumbo-Jet und wie man 1200 Arbeitskollegen beim Karaoke beeindruckt.

Alte Geschichten aus dem Hotelzimmer mit „Wollewox“: Warum ein geflochtener Mülleimer die schlechteste Wahl für gewisse körperliche Reaktionen nach zu viel Korn und Apfel ist.

Ein Gedankenexperiment der besonderen Art: 100 Millionen Dollar sofort, aber dafür 5 Jahre lang täglich 30 Sekunden Zwangsurlaub an einem zufälligen Ort im Ozean – würdest du einschlagen?

Konzerte zur Mittagszeit: Eine hitzige Debatte über Arbeitsmoral, Alkoholpegel und warum Veranstaltungen um 20 Uhr für Menschen über 40 eigentlich eine Zumutung sind.

Lifehacks für das stille Örtchen: Sitzen wir eigentlich alle falsch herum auf der Toilette? Die Vorteile des Spülkastens als Armlehne und Theorien, wie Blinde wissen, wann sie fertig sind.

Ein Assoziationsspiel, das beweist, wie nah Panzer, Ketten und Dekolletés beieinander liegen. Den Abschluss bilden wie immer die Fragen der Zuschauenden zu American Football, Tassen als Trinkgefäß und Schlafproblemen im Alter.

Familien-Orgie

In Folge 109 ist Steffen gerade im Urlaub, was zu einer ungewöhnlichen Aufnahmesituation führt und reichlich Gesprächsstoff liefert. Von Reiseberichten über die Abgründe der menschlichen Psyche bis zu kontroversen Gedankenexperimenten – diese Folge hat alles!

Steffen berichtet ausführlich von seiner 14-tägigen Reise durch die USA. Zu den Höhepunkten zählten die Westküste mit Los Angeles (Hollywood, Santa Monica Pier, Venice Beach, Griffith Observatory) und San Francisco (Highway One, Golden Gate Bridge, Alcatraz, autonome Waymo Autos), die Nationalparks Yosemite und der Grand Canyon, sowie Las Vegas mit Shows, der Fremont Street und einer Hochzeit mit Partybus auf dem Strip. Steffen teilt Erlebnisse wie ein Auto-Upgrade, Eindrücke von der Natur und Beobachtungen zur US-Kultur. Boris zeigt sich neidisch und froh über Steffens gesunde Rückkehr.

Steffen bittet Boris um seine Top 5 Vorurteile gegenüber Amerikanern. Boris nennt die typischen Stereotypen und Steffen bestätigt diese sarkastisch. Das asynchrone Format über WhatsApp beflügelt wohl dazu ein paar gottlose Fragen zu stellen. Diskutiert wird etwa, ob man Osama bin Laden oral befriedigen würde, um 9/11 zu verhindern, und es werden hypothetische familiäre Szenarien durchgespielt. Das Thema Nekrophilie wird erörtert: Ist das Geschlecht der Leiche relevant, oder ist der Verwesungsgrad entscheidender? Die Anekdote über einen Mann mit metallischem Analplug im MRT, von Boris als „Analrailgun“ bezeichnet, sorgt für Lacher. Ein mathematisches Gedankenexperiment zur Volumenberechnung, wie lange es dauern würde, den Grand Canyon mit Urin zu füllen, rundet die Palette ab.